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Kirche und Glaube im späten Mittelalter: Innige Frömmigkeit und Ketzerbewegungen (Thema)
  1250 bis 1500
  Beschreibung

Die Verunsicherung der Menschen durch Missernten, Seuchen und Hungersnöte ließ diese nach Heilssicherung streben und führte zu einer Vertiefung und Verinnerlichung des religiösen Lebens. Es äußerte sich unter anderem in Wallfahrten, Prozessionen, Heiligenkult und religiösen Stiftungen. Zu den kirchlichen Spitälern und Siechenhäuser traten städtische zur Versorgung von Armen und Kranken. In der Rhön entstanden weitere Ordensniederlassungen. Mit der religiösen Verinnerlichung entwickelten sich religiöse Strömungen, die nicht der kirchlichen Lehre entsprachen. Ihre Anhänger wurden als „Ketzer“ verfolgt. Die latente Judenfeindlichkeit flammte im Umfeld der Pestzüge erneut auf.
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Dokumente
Wallfahrt in Grimmenthal
Wüstungskirche Rommers