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Junker Hans von Eichenzell (Volkskundliche Überlieferung)
 
  Beschreibung

Früher hatten neben den Ebersbergern auch die Herren von Schlitz und Görz in Eichenzell Besitzungen. Im 16. Jahrhundert lebte hier der Junker Hans von Görz, der angeblich ein großer Säufer und Schlemmer war. Als er eines Tages von einer Kirmes heimwärts ritt, fiel er betrunken vom Pferd und brach sich den Hals. Zur Strafe für seine Völlerei muss nun seine arme Seele nachts herumgeistern. Er tut aber niemandem etwas zuleide, es sei denn einem Betrunkenen: Den verprügelt er so, dass man anderntags noch die Spuren davon sieht.
Wenn einmal in Eichenzell ein Stockbetrunkener torkelt, hinfällt und sich weh tut, sagen die Leute, Junker Hans habe ihm heimgeleuchtet. Auch sagt man, Junker Hans werde dann nicht mehr herumgeistem müssen, wenn er drei Säufer von ihrer Sucht abgebracht habe. Aber bis jetzt ist das noch nicht geschehen.
 
Internet

Website von Gottfried Rehm
 

 
Quellen:

Gottfried Rehm, "Hexentanz auf den Danzwiesen", Rhön-Verlag 1996
 

 AutorIn Sandra Limpert
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Orte (www.rhoen.de)
Eichenzell
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