Neuer Gradierbrand aus Bad Salzungen

Der neue Gradierbrand der Dachmarke Rhön ist ein besonderer Tropfen, nur 160 Flaschen jetzt abgefüllt.

BAD SALZUNGEN / RHÖN. Einen edlen Tropfen können ab sofort die Besucher des Keltenbades in Bad Salzungen und die Kurgäste der Südthüringer Kreisstadt direkt vor Ort erwerben. Der neue Bad Salzunger Gradierbrand der Dachmarke Rhön ist ein besonderer Tropfen, denn einen Teil seiner Reifezeit verbrachte der ursprüngliche Dinkelschnaps im Gradierhaus und profitierte dabei von den würzigen Soledämpfen.

Kleinbrenner Lothar Bold aus Neuwirtshaus bei Hammelburg hatte den Brand im vergangenen Jahr angesetzt. Dabei wurde Dinkel eingeschrotet und bei etwa 75 Grad eingemaischt. Dann wurde er in einem Brennkessel erhitzt, ehe man ihn in das Fass abfüllte. In einem Holzfass wurde er dann neun Monate im Gradierhaus von Bad Salzungen aufgehängt.

Der Ramsthaler Brenner Adolf Keller filterte und verdünnte den Brand, so dass er jetzt mit 38 Prozent eine gute Trinkbarkeit aufweist. Dann füllte er ihn ab und etikettierte die 0,35-Liter-Flaschen. Insgesamt wurden nur 160 Flaschen abgefüllt. Der Brand beeindruckt schon in der Flasche durch seine Bronzefarbe.

„Je länger der Brand im Fass reift, desto intensiver wird die Farbe”, erläutert Keller.  Aus dem Dinkelbrand könnte sogar ein richtiger Whisky reifen, wenn man ihm statt einem Jahr drei Jahre Zeit geben würde. Aber auch nach einem Jahr ist sein malzig-würziger Geschmack bereits ein Genuss. Das fand auch der Fränkische Landesverband der Obst- und Kleinbrenner: Er verlieh dem Gradierbrand nämlich eine Goldmedaille.

Schon zuvor war ein ähnlicher Gradierbrand mit Erfolg in Bad Königshofen hergestellt worden – damals aber eben nur als Produkt der bayerischen Rhön. Jetzt, in Bad Salzungen, handelt es sich um ein echtes Länder übergreifendes Qualitätsprodukt. „Wir wollen ein Bewusstsein dafür schaffen, dass man in der Rhön über die Landesgrenzen hinweg viel erreichen kann”, erklärt die stellvertretende Geschäftsführerin der Dachmarke Rhön, Hannelore Rundell.

Bei der Präsentation stieß der Gradierbrand auf ein begeistertes Echo. Dicht drängten sich die Besucher und ließen sich die Kostproben schmecken. Auch Bad Salzungens Bürgermeister Klaus Bohl freute sich über eine der ersten Flaschen, die ihm von Hannelore Rundell überreicht wurde. Der Geschäftsführer der Kur-, Sole- und Heilbad GmbH, Daniel Stefan, hob hervor, dass mit dem Bild des Gradierwerkes auf dem Etikett auch sichtbar für die Kurstadt geworben wird. Erhältlich ist der Brand im Laden im Gradierwerk, bei der Brennerei Bold in Neuwirtshaus und über die Dachmarke Rhön in Oberelsbach.

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