ARGE Rhön Vorstandssitzung

Schwerpunkte der länderübergreifenden Zusammenarbeit für 2014 festgelegt

Auch 2014 hat die ARGE Rhön viel zu tun, um die Region zu stärken

RHÖN. Die Arbeit an der neuen Tourismusstruktur für die Rhön wird 2014 der Schwerpunkt für die Regionale Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Rhön sein. Bereits Mitte Januar wollen sich alle fünf Landräte der Rhönlandkreise diesbezüglich zu einem Gespräch treffen, um die weitere Vorgehensweise zu beraten.

Über die zukünftige Tourismusstruktur wird schon seit einiger Zeit in dem Länder übergreifenden Gremium diskutiert. „Vorgesehen ist, die touristischen Partner und die Dachmarke Rhön in einer gemeinsamen Struktur zusammenzuführen, um die positiven Wirkungen, die die Dachmarke Rhön nach außen hat, zu nutzen. Die Dachmarke Rhön ist eine Länder übergreifende Klammer, und diese Stärke muss die Region nutzen“, sagt der Geschäftsführer der ARGE Rhön, Heiko Kümmel. Die Landräte der fünf Rhönlandkreise werden sich nun Mitte Januar darüber verständigen, wie es mit der touristischen Struktur weitergehen soll. Eventuell soll auch noch einmal die Möglichkeit geprüft werden, ob ein Mediator gefunden werden kann, der den Prozess moderiert und der zwischen den unterschiedlichen Interessen vermittelt, so Kümmel.

Auch die Arbeit für die Anerkennung von Teilen des Biosphärenreservats Rhön als internationaler Sternenpark werde 2014 weitergehen. „Mit dem Sternenpark Rhön sind energetische, touristische, naturschutzfachliche und auch Marketinggründe verbunden. Außerdem gibt es ein sehr großes Interesse an diesem Vorhaben von außen. Das ZDF und SAT 1 haben bereits Reportagen in der Rhön gedreht. Dieses Thema lenkt also eine sehr große Aufmerksamkeit auf unsere Region“, sagt Kümmel. Jetzt gehe es in erster Linie darum, dass einige der betroffenen Kommunen noch ihre Beschlüsse fassen, um sich dem Sternenpark-Gedanken anzuschließen.

Mit der Bewilligung eines Projekts, für das sich die Regionale Arbeitsgemeinschaft Rhön besonders stark gemacht hat, kann voraussichtlich in der ersten Hälfte dieses Jahres gerechnet werden: das Rotmilan-Projekt, bei dem es um den umfassenden Schutz des Greifvogels in der Rhön geht. Insgesamt hat es über einen Zeitraum von sechs Jahren einen Umfang von rund 800 000 Euro, von denen 75 Prozent vom Bundesamt für Naturschutz gefördert werden. Auch das Biosphärenreservat Rhön und die ARGE Rhön werden sich finanziell an dem Projekt beteiligen. Für 2014 habe die ARGE Rhön in ihrem Haushalt für das Rotmilan-Projekt 10 000 Euro eingestellt, sagt Kümmel. Auch in den Jahren über 2014 hinaus soll die finanzielle Beteiligung seitens der ARGE Rhön weitergehen.

Auch das Schutzhüttenprojekt für den Rhöner Premiumwanderweg HOCHRHÖNER wird 2014 zum Abschluss kommen. Die neuen Wetterschutzhütten tragen entscheidend zur weiteren Qualitätsverbesserung des Weges bei.

Bildtitel: Der Landrat des Wartburgkreises Reinhard Krebs, der Landrat des Landkreises Schmalkalden-Meiningen Peter Heimrich, der Landrat des Landkreises Bad Kissingen Thomas Bold, der Landrat des Landkreises Fulda Bernd Woide und Manfred Endres vom Landratsamt Rhön-Grabfeld in Vertretung von Landrat Thomas Habermann (von links) zur Vorstandssitzung in Meiningen.                           Foto: Carsten Kallenbach

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