Zukunftswerkstatt zur Tourismus-Struktur Rhön

Ideen für die künftige touristische Arbeit und Struktur wurden diskutiert

RHÖN / BERLIN. Mehr als 30 Vertreter der Rhöner Tourismusorganisationen, der Biosphärenreservatsverwaltungen, der Dachmarke Rhön, der Naturparke sowie der Kommunen und Landratsämter diskutierten jetzt in Bad Kissingen die zukünftige touristische Vermarktung der Region. Auch einzelne touristische Leistungsträger brachten ihre Ideen für eine neue Tourismus-Struktur der Destination Rhön ein, damit diese im Wettbewerb der Regionen in Zukunft mithalten und vor allem neue Akzente setzen kann.

Zur Zukunftswerkstatt hatten die Regionale Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Rhön und die von ihr mit der Erstellung eines neuen Tourismus-Konzepts beauftragte BTE Tourismus- und Regionalberatung aus Berlin eingeladen. „Wir konnten erreichen, dass sich einen ganzen Tag lang Akteure aus der Region treffen, die sich sonst gar nicht so oft sehen, weil eine gemeinsame Struktur eben noch nicht da ist. Gemeinsam haben sie sehr konstruktiv und diszipliniert miteinander Ideen ausgetauscht und Visionen für die Zukunft entwickelt“, schätzte am Schluss der Veranstaltung der Geschäftsführer der ARGE Rhön, Jürgen Metz, ein.

Für den geschäftsführenden Gesellschafter und den Leiter des Berliner Büros von BTE, Dr. Alexander Schuler, war das wichtigste Ergebnis der Zukunftswerkstatt, dass alle anwesenden Akteure das erklärte Ziel geäußert haben, die Rhön in Zukunft in ihrer Gesamtheit zu sehen. „Das bedeutet, dass nicht nur der Tourismus betrachtet wird, sondern auch die Verbindung des Tourismus mit der Dachmarke Rhön, mit der Vermarktung von regionalen Produkten sowie eine stärkere Einbindung der Naturparke und des Biosphärenreservats Rhön, um den gemeinsamen Kultur- und Naturraum noch enger zusammen zu führen“, erläuterte er.

Es habe sich auch herauskristallisiert, dass in Zukunft nicht nur das Außenmarketing der Destination Rhön eine Rolle spielen darf. „Vielmehr geht es auch darum, in der Arbeit nach innen Akteure im Querschnittsbereich des Tourismus einzubinden, die Freizeit- und Gastgewerbestrukturen weiter zu entwickeln sowie an der Gästezufriedenheit und orientiert an den Kundenwünschen zu arbeiten. Hierfür ist eine Klärung der Aufgaben, eine bessere Verzahnung der Strukturen und Optimierung der Prozesse notwendig “, sagte Schuler. Wenn es um eine Neustrukturierung im Tourismus geht, so müsse sich die Region Rhön zunächst über die Aufgaben und Geschäftsfelder der Zukunft klar werden. „Das ist der erste Schritt – danach geht es an die Entwicklung der Organisationsstruktur mit Themen wie Personalprofile, Finanzplanung oder die Festlegung des Standortes der neuen Gesellschaft. Auch das Profil des künftigen Geschäftsführers oder Vorstandsvorsitzenden hänge von den Geschäftsfeldern ab, die die Region als vordringlich für die Zukunft ansieht. „Eine Neustrukturierung im Tourismus kann im Übrigen nicht mit der in einem Unternehmen verglichen werden, wo die Veränderung oftmals mit Personalabbau gleichgesetzt wird. Ähnliche Prozesse in anderen Regionen zeigen, dass nach dem Wandel in der Regel mehr und nicht weniger Personal benötigt wird“, stellte Schuler klar.

Ende April / Anfang Mai soll der Regionalen Arbeitsgemeinschaft Rhön seitens BTE ein Vorschlag vorliegen, wie die neue strukturelle Ausrichtung der Destination Rhön aussehen kann. „Die Modellentwicklung ist ein wichtiger Meilenstein in dem Veränderungsprozess.  Letztlich muss das Modell aber auch von den Akteuren umgesetzt werden. Die Umsetzbarkeit vor dem Hintergrund einer breiten Akzeptanz bei gleichzeitiger Ausrichtung an die Markterfordernisse sind deshalb wichtige Voraussetzungen“, sagte Schuler.

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