Neustrukturierung des Rhön-Tourismus beginnt

Neue Organisation soll bis 1. Januar 2017 entstehen und als Dienstleister, Moderator und Impulsgeber fungieren

RHÖN. Bis zum 1. Januar 2017 soll die neue Tourismusstruktur für die Rhön stehen. Das sagte jetzt am Rande der Vorstandssitzung der Regionalen Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Rhön deren Geschäftsführer Jürgen Metz. „Ein einheitliches Destinationsmarketing unter Einbindung der Dachmarke Rhön hat einen entscheidenden Vorteil“, unterstrich auch der Vorsitzende der ARGE Rhön und Landrat des Landkreises Bad Kissingen, Thomas Bold. Derzeit gebe es viele Parallelstrukturen, dies müsse sich ändern.

In den zurückliegenden Monaten hatten die Kreistage der Landkreise Bad Kissingen, Fulda, Rhön-Grabfeld und Schmalkalden-Meiningen entsprechende Beschlüsse gefasst, um die Neustrukturierung im Rhön-Tourismus zu ermöglichen. Die Zustimmung der Kreistage zur geplanten Neustrukturierung war deshalb notwendig, weil diese Mehrheitseigner der gegenwärtig in Hessen und Bayern existierenden Tourismus GmbHs beziehungsweise in Thüringen des Rhönforum e.V. sind. Der Wartburgkreis hat die Kreistagsmitglieder über die anstehenden Veränderungen informiert. „Damit ist der Weg jetzt frei für die strukturellen Veränderungen. Die in Berlin ansässige BTE Tourismus- und Regionalberatung wird den nun beginnenden Prozess aktiv begleiten und bekommt dafür seitens der ARGE Rhön einen entsprechenden Auftrag“, erläuterte Metz.

Ziel der neuen Tourismusstruktur in der Rhön sei es, alle Geschäftsfelder unter einem Dach mit professionellem Management zu integrieren. Dies führe zu zufriedeneren Gästen, Kunden und Einwohnern in der Region und letztlich zu mehr Wertschöpfung. „Es gibt in der Region durchaus positive Entwicklungen, allerdings mit deutlichen regionalen Unterschieden. Die Rhön hat eine positive Außenwahrnehmung, setzt grenzüberschreitende Infrastrukturprojekte um und arbeitet in der ARGE Rhön Länder übergreifend zusammen. Allerdings fehlen eine gemeinsame touristische Vision und Planung; es gibt unterschiedliche Auffassungen und unterschiedliche Strategien, Doppelarbeiten und zum Teil fehlen Weisungsbefugnisse“, charakterisiert Metz die derzeitige Situation.

Daher müssten alle Geschäftsfelder, die mit dem Tourismus zu tun haben, in einer Einheit integriert werden. „Die neue Organisation versteht sich als Dienstleister, Moderator und Impulsgeber“, hebt der Geschäftsführer der ARGE Rhön hervor. Die bisherigen Überlegungen gehen davon aus, dass der Geschäftsführung der neuen Struktur das Destinationsmanagement, das Markenmanagement und das Standort- und Regionalmanagement unterstehen. In jedem Bundesland soll eine zentrale Einheit entstehen, um Ansprechpartner vor Ort zu haben. „Für den Gast ist es wichtig, dass es nach außen als ,aus einem Guss‘ wirkt und in der Rhön gleiche Qualitätsmaßstäbe gelten. Hierfür bedarf es einer intensiven Abstimmung und Aufgabenteilung der verschiedenen Akteure untereinander. Die bisherigen Abstimmungen gilt es auszubauen, mit gemeinsamen Ziel- und Qualitätsverständnissen zu untersetzen und Parallelentwicklung zu vermeiden.“

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