Kein Nationalpark Rhön

Naturräume in Bayern sollen weiter gestärkt werden - Rhön profitiert davon

Die erste Regierungserklärung des Ministerpräsidenten Markus Söder war auch von Thorn Plöger, dem Geschäftsführer der Rhön GmbH, mit Spannung erwartet worden. Schließlich hatte Söder erst kürzlich in einem Interview erklärt, er sei ein Fan der Rhön und, Unterfranken werde in seiner Regierungserklärung eine wichtige Rolle spielen. Somit war die Erwartungshaltung groß. „Dass es in Bayern derzeit keinen dritten Nationalpark geben wird, ist schade“ sagt Plöger, betont aber: „Der Ministerpräsident hat jedoch zugesagt, die Naturräume weiter zu stärken und in der Rhön einen Biodiversitätsstandort einzurichten. Damit ist der Natur sehr gut geholfen.“ Auch die Rhön GmbH werde davon profitieren. Denn touristisch sind die Entwicklungen mit einer gestärkten Natur sehr gut zu vermarkten, weiß Plöger. Das habe er in der sehr emotional geführten Diskussion zum Nationalpark immer betont. Die Debatte selbst habe der Region enorm viel gebracht, ist der Geschäftsführer der Rhön GmbH überzeugt. „Der Bekanntheitsgrad der Rhön ist nun in ganz Bayern hergestellt“, sagt er. Nun dürfe man sich aber nicht darauf ausruhen. Alle Akteure – Politiker, Dienstleister, Gastgeber, Gastwirte und Produzenten - sollten diesen Effekt nutzen, um den Tourismus in der Region auszubauen.

 

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