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Hochrhönrunde

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Länge: 87 km  | ​​​ Gehzeit: 24,40 h  | ​​​ Aufstieg: 2.127 hm  | ​​​​​​​ Abstieg: 2.127 hm

Über drei Ländergrenzen hinweg kannst du die Rhön erwandern. Die Hochrhönrunde vereint die beiden Spangen der westlichen und östlichen Route und bildet somit einen Rundwanderweg. Sie vereint die Highlights der Rhön.

​​​​​​​Los geht es beim Grabenhöfchen. Über den Gipfel der Milseburg erreichst du Gotthards.
Der Weg verläuft weiter durch die kleine charmante Stadt Tann.

Anschließend geht es über den Marschlerhof nach Kaltensundheim. Auf dem Ellenbogen kannst du die Aussicht von Noahs Segel genießen, bevor es Richtung Birx weiter geht.

Nun durchquerst du die offenen Weiten der Langen Rhön mit dem schwarzen Moor und dem Heidelstein. Vom Roten Moor aus steigst du zur Wasserkuppe hoch und beendest deine Weitwanderung am Grabenhöfchen.

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Etappenvorschläge für 5 Wandertage

1. Etappe: Grabenhöfchen - Gotthards

Grabenhöfchen - Bubenbader Stein - Milseburg - Oberbernhardser Höhe - Langenberg - Schwarzbach - Gotthards

Vom Grabenhöfchen geht es bergauf zum Bubenbad, ein kleiner See im Wald. Die Legende besagt, ein Mädchen habe sich hier bei der Taufe in einen Buben verwandelt und so der Familie doch einen Erben beschert.

Nach dem Bubenbad gelangst du unter den Felshängen der Milseburg wieder ins offene Gelände. Am Fuß des Berges siedelten einst Kelten, ein rekonstruierter Abschnitt einer Mauer zeigt, wie sie damals ihr Dorf sicherten. Du kletterst einen felsigen Pfad hinauf und erreichst auf dem Gipfel der Milseburg die Gangolfskapelle und eine barocke Kreuzigungsgruppe. Verschiedene Infotafeln weisen auf den Gipfelwall, die keltischen Siedlungsterrassen und auf das ehemalige Tor hin. Von der Historie geht es wieder in die Natur, denn im Naturschutzgebiet Oberbernhardser Höhe blühen Silberdisteln und Orchideen.

Über eine kurze Zufahrtsstraße erreichst du das Lothar-Mai-Haus, auf dessen Terrasse ein Panoramablick nach Norden begeistert. Der schmale Wiesenpfad führt zur Straße zwischen Dörmbach und Elters. Durch eine abwechslungsreiche Wiesenlandschaft wanderst du in Richtung Harbach. Du hälst dich westlich und erreichst eine große Schutzhütte mit Infotafeln über den HOCHRHÖNER®. Dahinter folgst du einem moosbewachsenem Pfad und umrundest zur Hälfte den Nordhang des Kirschbergs. Hier steht die HOCHRHÖNER®-Bank mit einem traumhaften Blick ins Nüsttal und die Kuppenrhön.

Danach geht es bis zum Langenberg, du läufst durch den Ort durch und biegst nach dem letzten Haus rechts ab. An der Schneise hast du einen magischen Blick ins Tal Richtung Schwarzbach. Du umrundest Ulrichshauck und läufst am Ortsrand von Schwarzbach hinunter. Nach dem Sportplatz kommst du an den Sauerkirsch- und Apfelbäumen vorbei und erreichst Gotthards.

Länge: 16,9 km
​​​​​​​Gehzeit: 4:45 h ​​​​​​​
​​​​​​​Anstieg: 378 hm
​​​​​​​Abstieg: 687 hm

2. Etappe: Gotthards - Tann (Rhön)

Gotthards - Rastplatz Ahorn Platz - Kettenborn - Habelstein - Tann (Rhön)

In Gotthards geht es die Bergstraße steil bergauf und du siehst einen guten Teil der vorherigen Etappe. Durch den Wald kommst du nach Ketten, wo du die hessischthüringische Grenze überschreiten. Hier gibt es kaum noch Erinnerungen an die innerdeutsche Teilung, die keine 100 Meter weiter östlich verlief.

Von der Straße läufst du auf geschotterten Forstwegen den Katzenstein hinauf und auf der Höhe im Wald entlang. Zurück im offenen Gelände schweift der Blick nach Süden zur Milseburg und zur Wasserkuppe. Boxberg wird nur von einem grün markierten Zubringerweg erreicht, der bis Hilders weiterführt. Oberhalb von Boxberg läufst du auf der Straße durch ein Waldstück Richtung Habel bergab und auf den Gipfel des Habelbergs (718 m) wiederhinauf. An der kleinen Schutzhütte am Wegesrand kannst du einen letzten Blick hinunter ins Dorf Habel werfen. Der steile Abstieg nach Tann mündet in die Brücke der Ulster.

Entlang der Park- und Stadtmauer kommst du zum Stadttor mit den markanten, runden Türmen. Durch das 1557 erbaute Tor erreichst du die Stadt. Hier sind das Elf-Apostel-Haus, der Stadtbrunnen am Marktplatz, das Ochsenbäcker-Fachwerkhaus, die Sankt-Nikolaus-Kirche und das Rhöner Museumsdorf sowie die Schlossanlage der Freiherren von und zu der Tann mit dem Schlossbrunnen zu besichtigen.

Länge: 15,2 km
​​​​​​​Gehzeit: 4:35 h ​​​​​​​
​​​​​​​Anstieg: 523 hm
​​​​​​​Abstieg: 516 hm

3. Etappe: Tann (Rhön) - Kaltensundheim

Tann (Rhön) - Dietgeshof - Andenhausen  - Horbel - Pinzler - Marschlerhof - Kaltensundheim

Durch die Gassen der Stadt Tann läufst du am Friedhof vorbei, es geht steil bergauf und über den Grasweg zum Dietgeshof. Über Andenhausen erreichst du die weite Hochfläche. Am Waldrand gehst du entlang der Busch- und Baumreihe, die die Grenze zwischen Thüringen und Hessen markiert. Der Plattenweg, der zur ehemaligen Grenzanlage gehört, führt zu Tisch und Bänken – ideal um eine Rast einzulegen.

Du läufst ins Tal und an den Gärten von Andenhausen vorbei und durch das Dorf durch. Von Andenhausen läufst du bergan zum Horbel (665m). Kurz vor dessem Gipfel geht es links in Richtung des Pinzler (661m). Bevor du diesen im Wald passierst, kanst du noch einen Abstecher zur Hexenlinde machen. Nun erreichst du einen Rastpunkt mit Bänken und Tischen, von wo aus du den Höhenzug zwischen Felda- und Ulstertal betrachten kannst. Über einen steilen, von Obstbäumen gesäumten Abstieg erreichst du Kaltennordheim und läufst durch Felder und Wiesen weiter nach Mittelsdorf. Über einen Zubringer läufst du nun nach Kaltensundheim, den Etappenort des Tages.

Länge: 18,2 km + 2,5 km Zubringer Kaltensundheim
​​​​​​​Gehzeit: 5:50 h ​​​​​​​
​​​​​​​Anstieg: 463 hm
​​​​​​​Abstieg: 363 hm

4. Etappe: Kaltensundheim - Birx

Kaltensundheim - Mittelsdorf - Ellenbogen - Frankenheim - Birx

Über einenen Zubringerweg, mit grünen "Ö" markiert, läufst du zurück zum Premiumwanderweg DER HOCHRHÖNER®, auf den du bei Mittelsdorf wieder einsteigst. Nach der Überquerung eines Wasserlaufes beginnt ein strammer Anstieg. Aus dem Tal des Lahrbachs erklimmst du einen der Rhöner Höhenzüge entlang von gelb blühendem Eisenhut und der Türkenbundlilie, welche im Juni den Wegesrand säumen.

Der Wanderweg verläuft längere Zeit durch ein Waldgebiet bergauf bevor du aus dem Wald herausstoßen und die baumfreien Flächen des Ellenbogen erreichst, dem zweithöchsten Berg in der Thüringer Rhön. Der Aussichtspunkt Noahs Segel bietet eine weite Aussicht nach Norden. Kurz darauf erreichst du mit dem Eisenacher Haus und dem Thüringer Rhönhaus gleich zwei Einkehrmöglichkeiten kurz nacheinander. Nach dem Durchqueren eines kleinen Waldstücks gelangst du zu einem Wanderparkplatz mit einer Sitzgruppe bevor du mit dem Schnitzersberg, erkennbar am Mobilfunkmast, den mit 816 m Höhe höchsten Berg der Thüringer Rhön erreichst. Über den Wiesen und Weidenflächen kreist häufig der Rotmilan. Dieser wird dein Wegbegleiter auf der Wanderung nach Frankenheim, dem höchstgelegenen Ort der Rhön, und weiter nach Birx sein.

Länge: 12,7 km + 2,5 km Zubringer Kaltensundheim, 1,5 km Zubringer Birx
​​​​​​​Gehzeit: 4:25 h ​​​​​​​
Anstieg: 403 hm
​​​​​​​Abstieg: 139 hm

5. Etappe: Birx - Grabenhöfchen

Birx - Schwarzes Moor - Stirnberg - Parkplatz Schornhecke - Heidelstein - Rotes Moor - Fuchsstein - Fuldaquelle - Wasserkuppe - Abtsroda - Enzianhütte - Grabenhöfchen 

Zwischen Frankenheim und Birx für der HOCHRHÖNER® auf dem Plattenweg an früheren DDR-Grenzanlagen vorbei. Du läufst in Richtung des Schwarzen Moores, welches eine Reihe seltener Pflanzen beheimatet, wie das rundblättrige Sonnentau, das sich an die rauhen Bedingungen der Rhön angepasst hat. Vom Hochmoor führt dich der Wanderweg nun mit einem leichten, aber stetigen Anstieg den Melpertser Rasenberg hinauf. Über den langezogenen Gipfel des Stirnbergs laufen wir bis zum Rhönklub-Gedenkstein am Heidelstein.

Über die Matten der Langen Rhön, der Heimat des Birkhuhns, führt uns DER HOCHRHÖNER bis zum Schwabenhimmel, auf welchem der rot-weiße Mast des Fernsehsenders steht. Von hier verläuft der Wanderweg bergab durch ein Waldstück bis zum Haus am Roten Moor. Du nimmst den Moorpfad und biegst an der Schutzhütte rechts ab. Neben den Karpatenbirken siehst du den Aussichtsturm. Wer hinaufläuft, kann den Ausblick auf das ganze Moor und den Heidelstein genießen.

Zwischen Wald und Wiesen entdeckt der aufmerksame Wanderer den ein oder anderen Basaltbrocken. Durch den dunklen Fichtenwald erreichst du die Fuldaquelle und schließlich den Gipfel der Wasserkuppe. Hier steht das letzte Radom, die silberne Kuppel, die im Kalten Krieg eines von vier Radargeräten verbarg. Du läufst den Nordhang der Wasserkuppe steil bergab und kommst zum Grasbuckel des Weiherbergs, wo oft Modellflieger und Maschinen starten. Danach erreichst du die Enzianhütte. Von der Enzianhütte läufst du einen steilen Weg bis zum Grabenhöfchen. 

Länge: 25 km + 1,5 km Zubringer Birx 1,5 km
​​​​​​​Gehzeit: 7:25 h ​​​​​​​
Anstieg: 489 hm
​​​​​​​Abstieg: 529 hm

INFO: Etappe kann auf der Wasserkuppe nochmals unterteilt werden (19,2 km + 5,8 km)​​​​​​​

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