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Etappe | Oberweißenbrunn - Birx
DER HOCHRHÖNER®
Von Oberweißenbrunn steigst du auf den Himmeldunkberg auf. Diese Variante führt dich weiter zum Heidelstein. Von hier oben liegt dir der Rücken der Langen Rhön zu Füßen. Am Schwarzen Moor wollen Natur und Geschichte von dir entdeckt werden. Auf dieser Etappe gibt es viel Raum für dich und die Ruhe der Natur.
Wenn der Frühsommer kommt, liegt dem Heidelstein ein Blütenmeer zu Füßen
Auf leisen Wegen durchs Schwarze Moor
Dein Weg auf der Etappe
Strecke: 20,6 km Dauer: 5:40 h Aufstieg: 531 hm Abstieg: 380 hm Schwierigkeitsgrad: schwer
Strecke: 20,6 km
Dauer: 5:40 h
Aufstieg: 531 hm | Abstieg: 380 hm
Schwierigkeitsgrad: schwer
Dauer: 5:40 h
Aufstieg: 531 hm | Abstieg: 380 hm
Schwierigkeitsgrad: schwer
Diese Etappe führt dich auf das Plateau der Langen Rhön mit endlosen Bergwiesen und dem Schwarzen Moor.
Ein erster Aufstieg bringt dich von Oberweißenbrunn auf den Himmeldunkberg. Hier genießt du einen wunderbar weiten Blick über die Hochrhön.
Nach einem steilen Abstieg erreichst du den Parkplatz „Schwedenwall". Hier beginnt der hessische Teil der Rhön und du kannst Reste einer Verteidigungsanlage aus dem 30-jährigen Krieg erkennen. Am Rastplatz teilt sich der HOCHRHÖNER in seine zwei Varianten.
Du folgst dem östlichen Weg in das Naturschutzgebiet Lange Rhön. Vom 926 Meter hohen Heidelstein eröffnet sich die weite Mattenlandschaft dieses lang gezogenen Basaltplateaus. Farbenfroh blühende Bergwiesen sind Ergebnis mittelalterlicher Waldrodungen und der Weidewirtschaft.
Im Sommer begegnest du immer wieder Rhönschafen. Diese alte Nutztierrasse erkennst du am typisch schwarzen Kopf und den weißen Beinen.
Bald wird die Landschaft karger und du kommst ins Schwarze Moor, das größte Hochmoor der Rhön. Einen kleinen Teil kannst du auf einem Lehrpfad mit Holzbohlen durchwandern. Von einem Aussichtsturm hast du die gesamte Naturlandschaft im Blick. Hier gedeihen seltene Pflanzen wie der fleischfressende Sonnentau. Mit etwas Glück hörst du den markanten Ruf des vom Aussterben bedrohten Birkhuhns. Über einen Plattenweg und vorbei an einem ehemaligen Grenzturm der DDR erreichst du den Zubringerweg ins thüringische Birx.
Ein erster Aufstieg bringt dich von Oberweißenbrunn auf den Himmeldunkberg. Hier genießt du einen wunderbar weiten Blick über die Hochrhön.
Nach einem steilen Abstieg erreichst du den Parkplatz „Schwedenwall". Hier beginnt der hessische Teil der Rhön und du kannst Reste einer Verteidigungsanlage aus dem 30-jährigen Krieg erkennen. Am Rastplatz teilt sich der HOCHRHÖNER in seine zwei Varianten.
Du folgst dem östlichen Weg in das Naturschutzgebiet Lange Rhön. Vom 926 Meter hohen Heidelstein eröffnet sich die weite Mattenlandschaft dieses lang gezogenen Basaltplateaus. Farbenfroh blühende Bergwiesen sind Ergebnis mittelalterlicher Waldrodungen und der Weidewirtschaft.
Im Sommer begegnest du immer wieder Rhönschafen. Diese alte Nutztierrasse erkennst du am typisch schwarzen Kopf und den weißen Beinen.
Bald wird die Landschaft karger und du kommst ins Schwarze Moor, das größte Hochmoor der Rhön. Einen kleinen Teil kannst du auf einem Lehrpfad mit Holzbohlen durchwandern. Von einem Aussichtsturm hast du die gesamte Naturlandschaft im Blick. Hier gedeihen seltene Pflanzen wie der fleischfressende Sonnentau. Mit etwas Glück hörst du den markanten Ruf des vom Aussterben bedrohten Birkhuhns. Über einen Plattenweg und vorbei an einem ehemaligen Grenzturm der DDR erreichst du den Zubringerweg ins thüringische Birx.
Erinnerungen, die am Wegesrand entstehen
Auf der Etappe von Oberweißenbrunn nach Birx kannst du die Rhön weit über das Wandern hinaus entdecken. Bei geführten Wanderungen mit zertifizierten Natur- und Landschaftsführern oder Rangern des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön lernst du die Gegend mit anderen Augen zu sehen: Du verstehst ökologische Zusammenhänge, entdeckst seltene Pflanzen und erfährst, warum gerade hier Natur und Mensch so eng miteinander verwoben sind.
Ein besonderes Highlight ist die Begegnung mit einem Schäfer, der dir vom traditionellen Handwerk, vom Rhythmus der Jahreszeiten und der Bedeutung der Schafe für die offenen Rhönlandschaft erzählt.
Ein besonderes Highlight ist die Begegnung mit einem Schäfer, der dir vom traditionellen Handwerk, vom Rhythmus der Jahreszeiten und der Bedeutung der Schafe für die offenen Rhönlandschaft erzählt.
Bei Grenzführungen am Grünen Band kannst du die Geschichte spüren. Grenzführer berichten vom Leben im ehemaligen Sperrgebiet und davon, wie aus einer Grenze ein wertvoller Naturraum wurde.
Thematische Führungen zu Schmetterlingen, Geologie oder Mooren führen dich unter anderem in das Rote Moor und das Schwarze Moor – zwei einzigartige Hochmoore, die mit ihrer stillen Weite, besonderen Pflanzenwelt und spannenden Entstehungsgeschichte zu den faszinierendsten Naturräumen der Rhön zählen.
Thematische Führungen zu Schmetterlingen, Geologie oder Mooren führen dich unter anderem in das Rote Moor und das Schwarze Moor – zwei einzigartige Hochmoore, die mit ihrer stillen Weite, besonderen Pflanzenwelt und spannenden Entstehungsgeschichte zu den faszinierendsten Naturräumen der Rhön zählen.
Für Momente der Ruhe und inneren Einkehr sorgen Führungen mit Klangschalen oder Waldbaden. Die Kombination aus Stille, Naturgeräuschen und bewusster Wahrnehmung lässt dich tief durchatmen und Energie tanken.
Buche dein HOCHRHÖNER-Erlebnis!
Im Erlebnisshop findest du eine Auswahl direkt buchbarer Erlebnisse entlang des HOCHRHÖNERs.
Weitere Angebote können direkt bei den jeweiligen Anbietern angefragt werden.
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Genussmomente, die den Weg unvergesslich machen
Auf dem HOCHRHÖNER entfaltet sich Wandergenuss in seiner schönsten Form.
Zwischen weiten Ausblicken, stillen Momenten der Ruhe und regionalen Köstlichkeiten entstehen Augenblicke, die berühren und bleiben. Es sind diese besonderen Genussmomente am Wegesrand, die aus einer Wanderung eine Erinnerung machen.
Zwischen weiten Ausblicken, stillen Momenten der Ruhe und regionalen Köstlichkeiten entstehen Augenblicke, die berühren und bleiben. Es sind diese besonderen Genussmomente am Wegesrand, die aus einer Wanderung eine Erinnerung machen.
- Bio-Rhönbauer Schmitt | Oberweißenbrunn
- Gasthof & Pension zum Lamm | Oberweißenbrunn
- Gasthof & Pension zum Mühlengrund | Oberweißenbrunn
- Rotes Haus | Rotes Moor
- Bistro Schwarzes Moor | Fladungen
- Berggasthof Sennhütte | Fladungen
- Gasthof & Pension Goldener Stern | Seiferts/Ehrenberg
- Flechsenberger Hof | Birx
- Landgasthof Rhönstübchen | Birx
Nächte, die den Weg besonders machen
Wenn der Tag auf dem HOCHRHÖNER langsam zur Ruhe kommt, beginnt eine ganz eigene Magie. Urige Unterkünfte, herzliche Gastgeber und die Stille der Rhön schenken Erholung und neue Kraft. Diese Nächte sind mehr als nur eine Pause – sie lassen den Weg nachklingen und machen das Wandererlebnis vollkommen.
- Gasthof & Pension zum Lamm | Oberweißenbrunn
- Gasthof & Pension zum Mühlengrund | Oberweißenbrunn
- Berggasthof Sennhütte | Fladungen
- Landhotel Haus zur Wasserkuppe | Ehrenberg
- Rhön-Apartments Frankenheim | Frankenheim/Rhön
- Thüringer Rhönhaus | Oberweid
- Pension Dreiländereck | Birx
- Flechsenberger Hof | Birx
- Landgasthof Rhönstübchen | Birx
Geheimtipps, die Momente entstehen lassen
Geführte Tour zum Grabenberg – Grenze, Natur und Geschichte erleben
Am Ende dieser HOCHRHÖNER Etappe steht der Turm am Grabenberg. Ein Ort, der markiert, wo Natur, Geschichte und Gegenwart direkt aufeinandertreffen. Und ein Ort, der eine ungewöhnliche Frage aufwirft: Warum spricht man hier von der „Badehose“?
Wer einen Blick auf historische Karten wirft, erkennt es: Die Grenzlinie beschreibt an dieser Stelle einen eigenwilligen Verlauf – umgangssprachlich eine „Hose“. Genau hier macht die Führung Halt. Sie erklärt, warum Grenzen so verliefen, welche Folgen sie für Menschen und Landschaft hatten und was davon bis heute sichtbar ist.
Am Ende dieser HOCHRHÖNER Etappe steht der Turm am Grabenberg. Ein Ort, der markiert, wo Natur, Geschichte und Gegenwart direkt aufeinandertreffen. Und ein Ort, der eine ungewöhnliche Frage aufwirft: Warum spricht man hier von der „Badehose“?
Wer einen Blick auf historische Karten wirft, erkennt es: Die Grenzlinie beschreibt an dieser Stelle einen eigenwilligen Verlauf – umgangssprachlich eine „Hose“. Genau hier macht die Führung Halt. Sie erklärt, warum Grenzen so verliefen, welche Folgen sie für Menschen und Landschaft hatten und was davon bis heute sichtbar ist.
Die Führung führt vom Schwarzen Moor über offene Hochrhönflächen und artenreiche Bergwiesen. Unterwegs werden geologische Zusammenhänge verständlich, ebenso der besondere Artenreichtum, der sich im ehemaligen Grenzstreifen entwickeln konnte. Am Ziel werden Grenzturm, Zaunreste und der Kfz Sperrgraben bewusst eingeordnet: nicht als Relikte allein, sondern als Teil einer Landschaft im Wandel.
Lust auf die nächste Etappe?
Auf der nächsten Etappe von Birx nach Kaltensundheim erwartet dich lebendige Rhöner Geschichte: In Frankenheim begeistern dich duftende Kräuter, bevor dich die Kirchenburg Kaltensundheim und die traditionsreiche Rhönbrauerei mit regionaler Geschichte und Genuss empfangen.




