Wanderin läuft einen Weg herunter. Im Hintegrund ist die Dermbacher Hütte.

Etappe |  Tann/Rhön - Dermbach

DER HOCHRHÖNER®

Entlang des Grünen Bandes eroberst du dir Schritt für Schritt die Eindrücke der Thüringer Rhön. Vom Gläserberg schweift dein Blick weit hinaus. Durch alte Buchenwälder geht es hinab nach Dermbach, wo du den Abend kulinarisch bestens versorgt genießen kannst. 
Ausblick in die Rhöner Landschaft und Wellenliegen.
Auf dem Gläserberg den Moment genießen – Wellenliegen und Weite inklusive
Koch richtet Gericht auf einem Teller an.
Kulinarisches Highlight beim Sternekoch in der Rhöner Botschaft

Dein Weg auf der Etappe

   Strecke: 17,1 km                         Dauer: 4:50 h                      Aufstieg: 536 hm                        Abstieg: 471 hm                             ​​​​​​ Schwierigkeitsgrad: mittel
Strecke: 17,1 km
Dauer: 4:50 h                     
Aufstieg:
536 hm   |  Abstieg: 471 hm                           
​​​​​​​​Schwierigkeitsgrad: mittel
Auf dieser abwechslungsreichen Etappe kommst du den Sternen besonders nah! Hinter Tann geht es zunächst steil bergauf. Über ein sonniges Hochplateau gelangst du zum „Grünen Band“ und passierst ein letztes Mal die einstige innerdeutsche Grenze von Hessen nach Thüringen.
Im nahen Andenhausen vereinen sich beide Varianten des HOCHRHÖNERs wieder miteinander.

Hinter dem markanten Katzenstein wechseln sich Wald und Weideflächen ab. Hier begegnest du dem für die Rhön typischen Roten Höhenvieh. Die robuste Rinderrasse wurde wahrscheinlich schon von den Kelten gezüchtet und war in den 1980er Jahren fast ausgestorben.

Gut sieben Kilometer nach dem Katzenstein erreichst du den Gläserberg mit der Dermbacher Hütte und dem Himmelsschauplatz. Dort genießt du auf einer bequemen Wellenliege einen atemberaubenden Rundblick über die sanfte Kuppenlandschaft der Rhön. Eine Panoramatafel zeigt dir jede Erhebung in der nördlichen Rhön und im Thüringer Wald. Später kannst du dich hier in den Tiefen des funkelnden Sternenhimmels verlieren.
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Steil bergab gelangst du in einen alten Buchenwald. Dort entdeckst du spannende geologische Spuren aus längst vergangenen Zeiten.
Im Tal empfängt dich Dermbach mit seinem barocken Schloss, viel Fachwerk und dem Museum der Thüringischen Rhön. Abends kannst du dort zwischen mehreren Restaurants wählen und sogar Sternenküche genießen.

Erinnerungen, die am Wegesrand entstehen

In Tann eröffnet sich dir gleich zu Beginn ein lebendiger Einblick in Geschichte und Kultur. Das Schlossensemble und die liebevoll erhaltene Altstadt erzählen von vergangenen Zeiten und laden dazu ein, einen Moment innezuhalten.

Im Rhöner Museumsdorf und dem Naturmuseum erwarten dich spannende Themen zum früheren Leben der Rhöner Bevölkerung und der Rhöner Tierwelt. 

​​​​​​​Ergänzt wird dieses Wissen durch Angebote rund um das Grüne Band, das mit Führungen und Ausstellungen die bewegende Geschichte der deutschen Teilung lebendig hält und Hoffnung vermittelt.

Mutter, Vater und zwei Kinder laufen durch eine Stadt, die einen steinernen Torbogen hat.
Altes Fachwerk Haus mit Mauer, die künsterlisch bemalt ist.

Unterwegs prägen stille Landschaften, weite Blicke und die besondere Atmosphäre der Rhön dein Erleben. In Dermbach angekommen, empfängt dich eine ruhige, authentische Stimmung. Im Museum der Thüringischen Rhön​​​​​​​ in Dermbach begegnest du dem Leben früherer Generationen und spürst die tiefe Verbundenheit der Menschen mit ihrer Region – ein Ort, der zum Ankommen und Nachwirken einlädt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Genussmomente, die den Weg unvergesslich machen

Auf dem HOCHRHÖNER entfaltet sich Wandergenuss in seiner schönsten Form.
​​​​​​​Zwischen weiten Ausblicken, stillen Momenten der Ruhe und regionalen Köstlichkeiten entstehen Augenblicke, die berühren und bleiben. Es sind diese besonderen Genussmomente am Wegesrand, die aus einer Wanderung eine Erinnerung machen.
Eine Wanderin sitzt am Tisch und hält lächelnd eine Kaffeetasse.

Nächte, die den Weg besonders machen

Wenn der Tag auf dem HOCHRHÖNER langsam zur Ruhe kommt, beginnt eine ganz eigene Magie. Urige Unterkünfte, herzliche Gastgeber und die Stille der Rhön schenken Erholung und neue Kraft. Diese Nächte sind mehr als nur eine Pause – sie lassen den Weg nachklingen und machen das Wandererlebnis vollkommen.

Geheimtipps, die Momente entstehen lassen

Wenn dich Tann bereits verzaubert hat, haben wir hier noch einen besonderen Tipp für dich!
Von April bis Oktober kannst du das malerische Rhönstädtchen bei einem rund 1,5-stündigen geführten Stadtrundgang mit Gästeführern in historischer Gewandung entdecken. Dabei erfährst du Spannendes zur Stadtgeschichte, zum Adelsgeschlecht von der Tann und zu den historischen Bauwerken. Besonders sehenswert sind das 11-Apostel-Haus, das Stadttor und die Stadtkirche, die auch tolle Fotomotive bieten.

Wer möchte, kann die Führung mit einer Schlenderweinprobe kombinieren:
Bei einer etwa 2,5-stündigen Tour mit Weinen des Weinguts „Wilhelm von der Tann“ verbinden sich Geschichte, Genuss und Atmosphäre – ideal zum entspannten Ausklang in der lokalen Gastronomie.

Stadttor Tann im Sonnenschein.

Lust auf die nächste Etappe?

Auf der nächsten Etappe von Dermbach nach Bernshausen erwartet dich Natur, Kultur und besondere Pausenmomente: Sternenbeobachtung, spannende Einblicke in die Rhöner Landschaft, Begegnungen mit Tieren und kulturelle Entdeckungen machen die Etappe abwechslungsreich und erholsam.