Wanderin lehnt an einer Hütte aus Holz und blickt in die bewaldete Landschaft.

Etappe | Birx - Kaltensundheim

DER HOCHRHÖNER®

Du bleibst oben. Zielsicher steuerst du den Ellenbogen an. Auf Noahs Segel genießt du den weiten Rundum-Panoramablick. Aber auch während der Tour heißt es Augen offen halten: vielleicht begleitet dich der Rotmilan mit seinen majestätischen Schwüngen.  
Blick durch einen Metallzaun auf den ehemaligen Grenzturm.
Was einst trennte, erinnert heute
Eine Wanderin sitzt auf einer Bank zwischen bunten Blumen.
Zwischen bunten Blüten im Kräutergarten in Frankenheim

Dein Weg auf der Etappe

   Strecke: 12,6 km                         Dauer: 3:05 h                      Ausftieg: 88 hm                        Abstieg: 391 hm                   ​​​ Schwierigkeitsgrad: mittel
Strecke: 12,6 km                        
Dauer:
 3:05 h                     
Ausftieg:
88 hm    |    Abstieg: 391 hm                   ​​​ 
​​​​​​​Schwierigkeitsgrad:
 mittel
Mögen sich Forscher streiten, wo Noahs Arche gestrandet ist – on der Rhön kannst du jedenfalls Noahs Segel finden. Der Weg dorthin führt dich von Birx zunächst nach Frankenheim, dem auf 780 Metern höchstgelegenem Dorf der Rhön. An seinem Ende beginnt das Plateau der Hochrhön. Mit etwas Glück erlebst du hier Rotmilane, die mit ihrem langen, heiseren Schrei die Stille zerreißen.

​​​​​​Vorbei an der höchsten Erhebung der thüringischen Rhön, dem 815 Meter hohen Schnitzersberg, gelangst du zum Ellenbogen. Dieser Berg ist zwar zwei Meter niedriger, doch du kommst hier dem Himmel näher. Denn auf dem Gipfel erhebt sich ein ikonischer Aussichtsturm, der wegen seiner Form Noahs Segel heißt.​​​​​
Das benachbarte Eisenacher Haus wurde 1928 vom Rhönklub Eisenach erbaut und diente der Staatssicherheit der DDR seit den 1960er-Jahren als Abhörstation.
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​​​​​​Langsam, aber unaufhaltsam geht es nun bergab. Dichte Wälder und offene Wiesen wechseln sich ab. Zur Blütezeit leuchten Eisenhut und Bergastern. Zuweilen riechst du die Türkenbundlilie und siehst mit etwas Glück einen Gelben Frauenschuh.
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Vor dir im Tal liegen die vier „kalten Dörfer“, zu denen auch das Etappenziel Kaltensundheim gehört. Weil die Berge im Süden frühe und lange Schatten werfen, ist das Klima hier besonders rau. Vom harten Leben in früheren Jahrhunderten zeugt auch noch die Kirche St. Albanus, die von einer eindrucksvollen Wehrmauer umgeben ist.

Erinnerungen, die am Wegesrand entstehen

Plane einen Tag Wanderpause und einen Abstecher in das Rhönstädtchen Fladungen ein. Die Stadt mit ihrem Maulaffenturm ist diese Extrarunde wert. Im Fränkischen Freilandmuseum kannst du in das Leben vergangener Jahrhunderte eintauchen. Historische Häuser, Werkstätten und lebendige Handwerksvorführungen lassen die Traditionen der Region greifbar werden.  

Unter Volldampf geht es mit der Museumsbahn, dem Rhön-Zügle durch das Streutal. Auf der Fahrt durch sanfte Hügel, Wiesen und Wälder erlebst du Nostalgie und Freiheit wie bei einer kleinen Zeitreise.   
Im Rhönmuseum entdeckst du die kulturelle Vielfalt der Rhön: Natur, Brauchtum und Geschichten der Menschen verschmelzen hier zu einem lebendigen Bild der Landschaft.
Alte Dampflok mit Personen, die aus dem Wagon herausschauen.
Wanderin läuft an einem ehemaligen Grenzzaun vorbei auf einen ehemaligen Grenzturm zu.
Gleich zu Beginn der Etappe lohnt sich bei Birx ein Abstecher zum Grenzturm auf dem Grabenberg. Der Turm erinnert eindrucksvoll an die Zeit der innerdeutschen Teilung und eröffnet zugleich weite Ausblicke über die offene Rhönlandschaft. Geschichte und Landschaft greifen hier unmittelbar ineinander und stimmen eindrucksvoll auf den weiteren Weg ein.
In Frankenheim lädt der Kräutergarten zum Staunen ein: Die Düfte, Farben und heilenden Kräfte heimischer Pflanzen berühren alle Sinne. Weiter geht es zur Kirchenburg Kaltensundheim, deren historische Anlage und Museum mit archäologisch wertvollen Funden dich in die Geschichte der Region eintauchen lassen. 
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Abgerundet wird der Tag in der Rhönbrauerei Dittmar, wo du bei einer Brauereiführung und im Museum die Tradition des Bierbrauens kennenlernst und die köstlichen Biere probieren kannst.
Frau sitzt in der Distanz auf einer Wellenliege. Im Vordegrund sind bunte Blumen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Genussmomente, die den Weg unvergesslich machen

Auf dem HOCHRHÖNER entfaltet sich Wandergenuss in seiner schönsten Form.
​​​​​​​Zwischen weiten Ausblicken, stillen Momenten der Ruhe und regionalen Köstlichkeiten entstehen Augenblicke, die berühren und bleiben. Es sind diese besonderen Genussmomente am Wegesrand, die aus einer Wanderung eine Erinnerung machen.
Eine Wanderin sitzt am Tisch und hält lächelnd eine Kaffeetasse.

Nächte, die den Weg besonders machen

Wenn der Tag auf dem HOCHRHÖNER langsam zur Ruhe kommt, beginnt eine ganz eigene Magie. Urige Unterkünfte, herzliche Gastgeber und die Stille der Rhön schenken Erholung und neue Kraft. Diese Nächte sind mehr als nur eine Pause – sie lassen den Weg nachklingen und machen das Wandererlebnis vollkommen.
Eine Wanderin läuft auf eine Unterkunft zu.

Geheimtipps, die Momente entstehen lassen

In der Hohen Rhön weht ein frischer Wind, der nicht nur den Kopf freimacht, sondern auch Geschichten trägt. Entdecke links und rechts des HOCHRHÖNERs Relikte vergessener Orte wie das einstige Kurhotel Sophienhöhe oder das alte Kneippbecken, das heute Bergmolchen ein zuhause gibt.
​​​​​​​Zwischen duftenden Kräutern kannst du im Hellwald-Gärtchen deinen Füßen eine kleine Auszeit auf dem Barfußpfad schenken.
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Genieße den Zauber der Entschleunigung bei deinem perfekten Tag in der Hohen Rhön!
Frau läuft Barfuß über einen Barfußpfad.

Lust auf die nächste Etappe?

Auf der nächsten Etappe von Kaltensundheim nach Dermbach erwartet dich ein besonderer Mix aus Sternenmagie und Handwerkskunst: Unter dem klaren Himmel des Sternenparks Rhön entdeckst du Sternbilder und ferne Galaxien, bevor du in traditioneller Holzschnitzkunst erlebst, wie Natur und Kreativität verschmelzen. In Dermbach angekommen, kannst du im Heimatmuseum in das Leben vergangener Generationen eintauchen.